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Umzug und Corona – daran sollten Sie denken

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Trotz Corona oder Influenza sicher umziehen

Eine relativ hohe Impfquote und ein Virus, das weniger gefährlich ist, lassen die strengen Regeln während der Pandemie vergessen. Aber bereits heute warnt die WHO davor, dass ab Herbst eine starke Grippewelle zu erwarten ist und niemand weiß, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickelt. Ein guter Grund, bei der Planung des Umzugs auch an Corona zu denken.

Umzug während Corona – das war mal schwierig

Die Probleme begannen bereits bei der Wohnungssuche, denn aufgrund von Kontaktbeschränkungen waren Massenbesichtigung nicht möglich. Hinzu kam die Gefahr, sich bei jedem Kontakt mit einem Fremden, also auch dem Makler oder Vermieter zu infizieren.

Besonders schwierig war der Umzug, wenn dieser mit Freunden ohne Umzugsunternehmen stattfinden sollte. Je nach Infektionsgeschehen durfte nur eine haushaltsfremde Person helfen. Das reicht natürlich nicht, wenn schwere Möbel zu transportieren sind. Oft hat IGEL Umzüge in letzter Minute einspringen sollen, da wir als professionelles Umzugsunternehmen nicht von Kontaktbeschränkungen betroffen sind.

Umzug mit Corona auch mit Sondergenehmigung unmöglich

Regelrecht katastrophal war, wenn ein Haushaltsmitglied kurz vor dem Umzugstermin einen positiven PCR-Test hatte. In dem Fall ordnete das Gesundheitsamt eine Quarantäne an und der Umzugstermin musste verschoben werden.

Das bedeutete, dass eine Wohnung nicht fristgerecht geräumt werden konnte. Nachmieter, die oft bereits Ihre Wohnung zu dem Termin aufgegeben hatten, durften nicht einziehen. Manchmal mussten deren Möbel daher von uns kurzfristig in unserem Lager abgestellt werden, während die Mieter in ein Hotel zogen.

Umzug während Corona oder Grippe

Wir alle müssen aus den Geschehnissen der Vergangenheit lernen und auch Ereignisse bei der Planung berücksichtigen, die im Jahr 1999 noch unmöglich erschienen. Insbesondere hat sich die Einstellung zu scheinbar harmlosen Erkältungskrankheiten geändert.

Vor Corona galt es als verantwortungsvoll, mit Husten, Schnupfen und leichtem Fieber zu arbeiten. Kaum jemand hätte eine zugesagte Hilfe kurzfristig abgesagt, weil er einen „grippalen Infekt“ hatte. Heute ist es selbstverständlich, mit diesen Symptomen Kontakte zu vermeiden. Spätestens ab Herbst ist damit zu rechnen, dass wieder viele Menschen unter einer Erkältung leiden. Da bei diesen Symptomen nie ausgeschlossen werden kann, dass es sich im Corona handelt, gehen Sie davon aus, dass Helfer ausfallen werden.

Achten Sie auch in den Wochen vor dem geplanten Umzugstermin nicht selbst zu erkranken. Da die letzten beiden Grippewellen nahezu ausgefallen sind, geht die WHO davon aus, dass es bei der nächsten Welle zu einem verstärkten Infektionsgeschehen kommt.

Außerdem werden ständig neue Varianten des Corona-Virus entdeckt, die gefährlich sein können. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Influenza oder Corona zu infizieren, ist groß. Unklar ist, ob es wieder zu Quarantäne Anordnungen und vorsorglichen Kontaktbeschränkungen kommen wird. Dies ist auf jeden Fall möglich.

Vor dem Umzug eine Infektion vermeiden

Die Tatsache, dass Infektionen mit Influenzaviren stark zurückgegangen sind, beweist, dass die Maßnahmen gegen das Corona-Virus auch gegen diese Krankheit wirken. Beide Viren sind sogenannte behüllte Viren, die durch eine Fettschicht geschützt sind.

Bekanntlich lösen Tenside wie Seife Fett ab. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die zahlreichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona auch vor Influenza geschützt haben.

Behördliche Anordnungen kommen meist erst relativ spät. Rechnen Sie damit, dass es bereits lange zuvor ein ansteigendes Infektionsgeschehen gibt.

Immerhin müssen sich erst eine gewisse Anzahl von Menschen infiziert haben, bevor eine Reaktion durch die Behörden erfolgen kann. Nutzen Sie die Erfahrungen der letzten beiden Jahre, um sich zu schützen. Bitten Sie auch Ihre Helfer, vorsichtig zu sein.

  • Vermeiden Sie große Menschenmengen und tragen Sie eine Maske, wenn dies nicht zu vermeiden ist.

  • Verzichten Sie auf engen Körperkontakt mit Menschen, mit denen Sie diesen üblicherweise nicht haben.

  • Halten Sie mindestens 150 Zentimeter Abstand zu fremden Menschen.

  • Waschen Sie sich häufig die Hände mit Seife oder einer Waschlotion.

Impfen, um eine Infektion sicher zu vermeiden?

Leider gibt es keine Impfung, die sicher vor Influenza oder Corona schützt. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) verhindert eine Impfung gegen Corona lediglich schwere Krankheitsverläufe. Sie können sich trotz Impfung anstecken und das Virus übertragen. Daher ist damit zu rechnen, dass Sie trotz Impfung bei einer Infektion eine Quarantäne einhalten müssen.

Die Impfung gegen Influenza hat eine Wirksamkeit von maximal 80 %. Da es viele Influenzaviren gibt, können Sie andere anstecken, wenn Sie trotz der Impfung erkranken. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass die Krankheit durch die Impfung extrem mild verläuft und ihnen die Infektion nicht bewusst wird. Als Träger des Virus können Sie natürlich andere anstecken.

Eine Impfung gegen Corona oder Influenza reicht also nicht aus, um sicher zu sein, dass Sie nicht kurz vor dem Umzug erkranken. Die erwähnten Schutzmaßnahmen sind daher auch für Geimpfte wichtig. Behalten Sie dies im Kopf, denn auch ein leichter Krankheitsverlauf führt zu Beeinträchtigungen.

Begehen Sie auf keinen Fall den Fehler, sich kurz vor dem Umzugstermin noch impfen zu lassen. Der Schutz braucht etwa 14 Tage, bis er Schutz aufgebaut ist, daher nützt Ihnen die Impfung erst nach Ablauf dieser Zeit etwas. Generell sind zum Teil heftige Impfreaktionen möglich, die Sie unter Umständen ein paar Tage ans Bett fesseln. Dies ist kurz vor einem Umzug mehr als lästig.

Wie IGEL Umzüge mit der Situation umgeht

Natürlich sorgen wir für optimalen Schutz unseres Personals und achten streng auf die Einhaltung von Hygieneregeln. Aber es ist nicht auszuschließen, dass es aufgrund eines Auflammens der Corona-Pandemie oder einer Grippewelle zu Engpässen beim Personal kommt.

Selbstverständlich setzen wir alles daran, dass mit uns geplante Umzüge termingerecht erledigt werden. Wir werden aber kaum in der Lage sein, kurzfristig einen Umzug einzuschieben, weil die Helfer bei einem Umzug, den Sie mit Freunden durchführen wollten, ausfallen. Wir raten daher dringend bei solchen Vorhaben deutlich mehr Helfer einzuplanen als vermutlich benötigt werden.

Wenn Sie keine Ersatzhelfer haben, erwägen Sie besser von vornherein einen Umzug mit uns abzuwickeln. Um zugesagte Termine einzuhalten, bemühen wir uns beispielsweise kurzfristig Personal zu akquirieren. Auch werden wir, wenn es nicht anders geht dafür sorgen, dass Ihr Hausrat in einem Lager untergestellt wird. IGEL Umzüge garantiert, dass wir auch im Fall einer erneuten Pandemie flexibel und sicher auf die Situation reagieren werden, damit Ihr Umzug wie geplant stattfinden kann.

Wie erwähnt, gelten die üblichen behördlichen Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen nur für private Zusammenkünfte. Wir dürfen wie geplant in der vollen Personalstärke arbeiten.

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